UNDIFFERENZIERTE SPONDYLARTHROPATHIE
 
Einleitung Häufigkeit und Vorkommen Klinisches Bild (Symptome)
Begleiterkrankungen und Komplikationen Diagnostik und Differentialdiagnose Therapie
Handelspräparate aus dem Pharmaangebot    
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Einleitung
Unter diesem Sammelbegriff werden Spondylarthropathien, die die Diagnosekriterien der ESSG erfüllen, aber keiner definierten und beschriebenen Subgruppe (Mb. Bechterew, reaktive Arthritis, Psoriasisarthropathie, Arthritis bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, SAPHO-Syndrom) zugeordnet werden können, zusammengefasst.
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Häufigkeit und Vorkommen
Da die undifferenzierte Spondylarthropathie erst in jüngster Zeit als eigenständiges Krankheitsbild definiert wurde, gibt es kaum systematische Untersuchungen zur Prävalenz. Wahrscheinlich dürfte es sich um die insgesamt häufigste Spondylarthropathie handeln. Bei langem Verlauf findet man meist einen Übergang in eine Spondylitis ankylosans.
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Klinisches Bild (Symptome)
Zur Anwendung kommen die Kriterien der ESSG 1991:

Hauptkriterien (aktuell oder anamnestisch):
1) Entzündlicher Rückenschmerz oder
2) Asymmetrische periphere Arthritis mit Betonung der unteren Extremitäten

Nebenkriterien:
1) Familienanamnese
2) Aktuell oder anamnestisch Psoriasis, chronisch-entzündliche Darmerkrankung, alternierender Gesäßschmerz, Enthesiopathie, akute Diarrhoe, Urethritis
3) Sacroileitis (radiologisch)

Für die Diagnose müssen entweder beide Haupt- oder 1 Haupt- und 2 Nebenkriterien vorliegen.
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Begleiterkrankungen und Komplikationen
Insbesondere bei diesen Patienten ist eine engmaschige klinische Observanz zur Verlaufsbeurteilung und zur Ermittlung eines Übergangs in eine definierte Spondylarthropathie erforderlich.
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Diagnostik und Differentialdiagnose
Sämtliche definierten Krankheitsbilder der Spondylarthropathien müssen initial ausgeschlossen werden.
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Therapie
An erster Stelle der therapeutischen Maßnahmen stehen die regelmäßige Einnahme von NSAR sowie die intraartikuläre Glucocorticoidgabe bei Vorliegen einer Monarthritis.
Bei einer mehr als 3 Monate anhaltenden Symptomatik kommt Sulfasalazin zum Einsatz.
Bei therapieresistenten Verläufen werden im Rahmen von klinischen Untersuchungen auch TNF-Alpha-Antagonisten angewandt.
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Handelspräparate aus dem Pharmaangebot
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