CAROVERIN
Index
Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code Wirkmechanismus Handelsnamen
Anwendungsarten Indikationen Dosierung
Kontraindikationen Nebenwirkungen Interaktionen
Vorsichtsmaßnahmen Pharmakokinetik Strukturformel
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Strukturformel 
Caroverin
 
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Klinisch-pharmakologische Klassifizierung / ATC-Code
– ATC-Code: A03A Synthetische Spasmolytika und Anticholinergika
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Wirkmechanismus
Caroverin ist ein Chinoxalin-Derivat mit direkter spasmolytischer Wirkung auf die glatte Muskulatur und nachgewiesenen Calciumantagonistischen Effekten.
Caroverin wirkt nur auf spastische Kontraktionen der glatten Muskulatur und verändert eine normotone Ausgangslage nicht.
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Handelsnamen
Österreich Spasmium oral, Spasmium parenteral
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Anwendungsarten
p.o. bzw. i.v. und i.m.
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Indikationen
Spasmen aller Hohlorgane, des Magen-Darm-Traktes, des Gallenwegsystems (Gallenkoliken), der harnableitenden Wege (Nierenkoliken) und im Bereich des weiblichen Urogenitaltraktes, zur Spasmolyse bei Ösophagogastrobulboskopien, bestimmte Formen von Bronchialspasmen und Gefäßspasmen
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Kontraindikationen

absolut – Überempfindlichkeit gegen Caroverin
relativ
– akute Magen- und Darmulcera
– Gastritis, Leberschaden, starke Miktionsstörungen
– Kinder unter 3 Jahren
– in der Schwangerschaft nach strenger Indikationsstellung

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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
– bei Spasmen 40-80 mg langsam i.v. oder i.m.
– bei cerebralen Durchblutungsstörungen 240-400 mg/24 h als Infusion
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Nebenwirkungen
– Hautrötung
– Benommenheit
– Blutdrucksenkung

Zum Unterschied von atropinartigen Spasmolytika treten bei Caroverin störende NW wie Mundtrockenheit, Erhöhung des intraokulären Druckes (Engwinkelglaukom) und Akkomodationsstörungen nicht auf.
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Interaktionen
Nicht bekannt
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Vorsichtsmaßnahmen
Lichtschutz erforderlich
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Pharmakokinetik
Ausscheidung: Die Ausscheidung von Caroverin erfolgt überwiegend biliär und nur geringfügig renal.
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