HYALURONSäURE
Index
Wirkmechanismus Handelsnamen Anwendungsarten
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Strukturformel  
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Strukturformel 
Hyaluronsäure
 
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Wirkmechanismus
Hyaluronsäure ist ein essentieller Bestandteil des Gelenkknorpels und der Synovialflüssigkeitund erhöht die Viskosität der Synovialflüssigkeit mit Verbesserung der Gleit- und Dämpfungseigenschaften. Hyalgan hat ein mittleres Molekulargewicht von 650 kD und die Injektion in das arthrotische Gelenke führt zu einer erhöhten Leistung der Chondrozyten und einer deutlichen und mehrere Wochen anhaltenden Reduktion der Schmerzsymptomatik. Es kommt zu einer Verminderung der Ergussbildung sowie zur Besserung der Gelenkbeweglichkeit, morphologisch zeigt sich eine Restitution degenerativer Veränderungen im Gelenkknorpel
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Handelsnamen
Österreich adant, Artzal, Hyalgan
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Anwendungsarten
invasiv: Lösung zur intraartikulären Injektion
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Indikationen
Zur unterstützenden Behandlung bei Arthrosen, insbesondere Gonarthrose, Coxarthrose, Arthrose des Schultergelenks und Periarthropathia humeroscapularis.
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Kontraindikationen
- Bei Überempfindlichkeit gegen Hyaluronsäure oder Hühnereiweiß oder einen der sonstigen Bestandteile. Allgemeine Gegenanzeigen der intraartikulären Injektion, wie Infektionen oder Hauterkrankungen in der Umgebung der Injektionsstelle, sind zu beachten.
- Stillperiode
- in der Schwangerschaft und bei Patienten mit Leberfunktionsstörung nur unter strenger Indikation
- über die Anwendung bei Kindern bestehen keine Erfahrungen

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Dosierung
Standarddosierung
Der Inhalt einer Ampulle bzw. Injektionsspritze wird einmal pro Woche intraartikulär injiziert.
Therapiedauer: 5 Wochen
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Nebenwirkungen
In seltenen Fällen können während oder nach der Injektion von Hyaluronsäure Schmerzen, Hitzegefühl, Schwellungen und eventuell Rötungen im Bereich des behandelten Gelenks auftreten. Diese Nebenwirkungen erfordern nur in Ausnahmefällen den Abbruch der Behandlung, da sie sich in der Regel selbst zurückbilden.
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Interaktionen
Während der Behandlung sollten keine anderen Medikamente intraartikulär appliziert werden.
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Vorsichtsmaßnahmen
Akute Entzündungen im Gelenk sind vor Therapiebeginn antiphlogistisch zu behandeln.
Eventuell vorhandene Ergüsse müssen abpunktiert werden.
Bei intraartikulärer Injektion müssen absolut sterile Bedingungen herrschen.
Nicht bei Hautinfektionen im Applikationsbereich anwenden.
Nicht in Blutgefäße injizieren.
Infiltration ins periartikuläre Gewebe vermeiden (schmerzhaft)
Nach der Behandlung darf der Patient einen Tag weder baden noch duschen.
Bei nachlassenden Schmerzen das Gelenk nicht sofort voll belasten.
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Pharmakokinetik
Nach intraartikulärer Injektion hat Hyaluronsäure eine Halbwertszeit von etwa 20h.
Innherhalb von 72h ist es fast völlig aus dem Gelenksspalt verschwunden.
Proteinbindung findet nicht statt.
maximale Plasmaspiegel nach ca. 48h
Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich über die Lungen, nur ein geringer Teil wird renal ausgeschieden.
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