Phenazon wirkt analgetisch, antipyretisch, schwach antiphlogistisch, und spasmolytisch und erschlaffend auf die glatte Muskulatur.
Coffein unterstützt die analgetische Wirkung, außerdem erhöht es die Vigilanz, reduziert die psychomotorische Reaktionszeit und beeinflußt die intellektuelle Leistungsfähigkeit, sofern diese durch Müdigkeit eingeschränkt ist.
nicht invasiv: oral (Brausetabletten)
- Schmerzzustände, wie akuter Kopfschmerz, Neuralgien, Glieder- und Muskelschmerzen
- Menstruationsbeschwerden
- Kopfschmerzen nach übermäßigem Alkoholgenuß
- bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff- oder Wirkstoffgruppe
- ausgeprägte Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- Knochenmarkdepression (Granulozytopenie, Leukopenie)
- im ersten Schwangerschaftstrimenon und nach der 34. Schwangerschaftswoche
- während der Stillzeit
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, Schwellung der Nasenschleimhaut, vermehrte Nasensekretion, Asthmaanfälle, anaphylaktischer Schock (selten)
ZNS: Bei Überdosierung sind Nausa und Emesis, Benommenheit, Konvulsionen, Koma und Todesfälle möglich. Durch das Coffein kann es zu Kopfdruck und Einschlafstörungen kommen.
Leber und Pankreas: Die Einnahme über einen längeren Zeitraum kann zu Leberschäden führen.
Nieren und Blase: akutes Nierenversagen möglich, Rotfärbung des Urins
Haut: Hautausschläge
Ergotamin: Resorption wird gesteigert
Alkohol: Hepatotoxizität steigt
Arzneimittel, die auf mikrosomale Leberenzyme einwirken (z.B. Isoniazid, hormonale Kontrazeptiva): Phenazonclearence von wird verringert
Vorsicht ist geboten bei gastrointestinalen Ulzera, Analgetikaintoleranz (Anschwellen der Nasenschleimhaut, Asthmaanfall oder allergische Hautreaktionen) und bei schlechter Leberfunktion.
Gut wirksam bei akuten, kurz dauernden, leichten Schmerzzuständen.