PIROXICAM TOPISCH
Index
Wirkmechanismus Handelsnamen Anwendungsarten
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Strukturformel  
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Strukturformel 
Piroxicam
 
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Wirkmechanismus
Piroxicam hemmt neben der Prostaglandinsynthese die Neutrophilenaggregation in den Blutgefäßen, die Migration von Neutrophilen und Monozyten in das Entzündungsgebiet, die Freisetzung lysosomaler Enzyme aus stimulierten Leukozyten und die Bildung von Radikalen. Es entfaltet lokal analgetische und antiphlogistische Wirkung.
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Handelsnamen
Österreich Felden
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Anwendungsarten
topisch als Gel
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Indikationen
Zur lokalen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei Arthrosen, Tendinitiden, Tendovaginitiden, Peritendinitiden, Epikondylitiden, Periarthritiden sowie bei Schwellungen und Schmerzen nach Traumen.
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Kontraindikationen
- bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Wirk- oder Hilfsstoff
- Überempfindlichkeit gegenüber ASS und anderen NSAR
- Schwangerschaft und Stillperiode

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Dosierung
Standarddosierung

3-4 mal täglich 1 g (ca. 3 cm Gelstrang) auf die betroffene Stelle auftragen und einreiben
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Nebenwirkungen
lokal: Pruritius, Brennen, Rötung
sytem. Nebenwirkungen zentralnervöser Art oder gastrointestinale Reizerscheinungen können bei großflächiger Anwendung nicht sicher ausgeschlossen werden.
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Interaktionen
Interaktionen sind bei dosisgerechter Anwendung nicht zu erwarten, können bei großflächiger Anwendung aber nicht sicher ausgeschlossen werden.
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Vorsichtsmaßnahmen
keinen Oklusivverband anlegen
Klinische Erfahrungen über die Anwendung bei Kindern liegen nicht vor.
sollte nicht mit offenen Wunden, Augen oder Schleimhaut in Berührung kommen
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Pharmakokinetik
Piroxicam wird von der Haut aufgenommen und verteilt sich gleichmäßig in Gewebe und Gelenksflüssigkeit.
Serumhalbwertszeit: ca.79h
Nach Metabolisierung in der Leber wird Piroxicam vorwiegend über die Niere ausgeschieden.
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