SALVERIN/ PROPYPHENAZON/COFFEIN
Index
Wirkmechanismus Handelsnamen Anwendungsarten
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Strukturformel  
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Strukturformel 
Propyphenazon
 
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Wirkmechanismus
Propyphenazon ist ein Pyrazolderivat. Es wirkt antipyretischen, antiphlogistischen und analgetischen durch Aktivierung hemmender Neurone im ZNS.

Coffein unterstützt die analgetische Wirkung durch Tonsierung der Gehirngefäße, außerdem erhöht es die Vigilanz, reduziert die psychomotorische Reaktionszeit und beeinflußt die intellektuelle Leistungsfähigkeit, sofern diese durch Müdigkeit eingeschränkt ist.

Salverin ist ein Spasmolytikum vom Papaverin-Typ ohne atropinartige Wirkungen.
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Handelsnamen
Österreich Montamed
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Anwendungsarten
nicht invasiv: oral (Tabletten)
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Indikationen
- symptomatische Behandlung schmerzhafter Zustände wie Kopf-, Föhn- und Menstruationsschmerzen
- Schmerzzustände, die durch Spasmen der glatten Muskulatur (z.B. der Gallenwege oder des Magen-Darm-Traktes) verursacht werden.
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Kontraindikationen
- bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff- oder Wirkstoffgruppe
- Überempfindlichkeit gegenüber Hilfsstoffen
- schwerer Nieren- und Leberinsuffizienz
- Patienten mit Gucose-6-Phospatdehydrogenasemangel
- schwere Nieren- und Leberfunktionsstörungen
- akute hepatische Porphyrie
- übermäßiger bzw. chronischer Alkoholgenuß
- Granulozytopenie, Leukopenie
- im ersten Trimenon und in den letzten 6 Wochen der Schwangerschaft
- während der Stillperiode mangels ausreichender Erfahrungen

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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
Einzeldosis: 1 Tablette (entspricht 40 mg Salverin, 250 mg Propyphenazon und 75 mg Coffein)
maximale Tagesdosis: 4 Tabletten
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Nebenwirkungen
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, Schock, "drug fever"
ZNS: Kopfdruck, Schlafstörungen, Benommenheit, Bewußtlosigkeit, Sehstörungen
Herz und Kreislauf: Arrhythmien
Atmung: Asthmaanfälle, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen
Magen-Darm-Trakt: Übelkeit
Blut: Panzytopenie, Agranulozytose, Leukopenie, Thrombopenie, Methämoglobinämie
Haut: Urtikaria, Schleimhautläsionen
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Interaktionen
enzyminduzierende Wirkstoffe:
(Alkohol, Babiturate, Antiepileptika, Rifampizin): Hepatotoxizität steigt
Zidovudin: Glukuronkonjugation wird gehemmt
Ergotamin: die Aufnahme von Ergotamin
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Vorsichtsmaßnahmen
Vorsicht bei Analgetika-Intoleranz (Auslösung von Asthma, Rhinitis, schweren Hautreaktionen) und gastrointestinalen Ulcera oder Blutungen.
Bei Leber- und Nierenschädigung vorsichtig dosieren.
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Pharmakokinetik
Propyphenazon:
Es wird nach oraler Gabe praktisch vollständig resorbiert.
maximale Plasmakonzentrationen: nach ca. 30 Minuten
Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 1-11/2h.
Es wird zu 80% als Enol-Glukuronid renal ausgeschieden.

Coffein:
es wird rasch und vollständig resorbiert
die Plasmahalbwertszeit beträgt 3-7h

Salverin:
die Wirkung tritt rasch ein
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