SERTRALIN
Index
Wirkmechanismus Handelsnamen Anwendungsarten
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung Strukturformel
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Strukturformel 
Sertralin
 
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Wirkmechanismus
Sertralin hemmt selektiv die neuronale Wiederaufnahme von Serotonin wodurch es zu einer Potenzierung der 5-HT-Wirkung kommt.
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Handelsnamen
Österreich Gladem, Tresleen
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Anwendungsarten
nicht invasiv: oral (Filmtabletten)
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Indikationen
- Depressionen
- Zwangsstörungen (auch bei Jugendlichen)
- Panikstörungen mit und ohne Agoraphobie
- posttraumatische Belastungsstörungen
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Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff
- gleichzeitige Einnahme von MAO-Hemmern
- unstabile Epilepsie
- in Schwangerschaft und Stillperiode nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung

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Dosierung
Standarddosierung
25-200 mg einmal täglich
Dosisänderungen nicht öfter als einmal/Woche durchführen
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Nebenwirkungen
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art
ZNS: Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Hyperhidrosis, Schwindel, Tremor, zerebrale Anfallsleiden, Anorexie, Schlaflosigkeit, Somnolenz, Manien, Mydriasis, Parästhesien, Bewegungsstörungen, Hypästhesien, Serotoninerges Syndrom
Herz und Kreislauf: Hypertonie, Palpitationen, periorbitale Ödeme, Synkope, Tachykardie
Atmung: Bronchospasmus
Magen-Darm-Trakt: Diarrhoe, Dyspepsie, Nausea, Abdominalschmerzen
Leber und Pankreas: Leberfunktionsstörungen, Cholesterinanstieg, Pankreatitis
Nieren und Blase: Hyponatriämie, Gesichtsödeme, Harnverhalten
Endokrinum: Störung der Sexualfunktion, Priapismus, Galaktorrhoe, Hyperprolaktinämie, Hypothyreose
Blut: Thrombozytendysfunktion, Leukopenie, Purpura, Thrombozytopenie
Haut: Hautausschlag, Angioödem, Alopezie
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Interaktionen
Warfarin: Prothrombinzeiterhöhnung
Lithium: Tremor
Sumatriptan: Schwäche, Hyperreflexie, Koordinationsstörungen, Verwirrtheit, Angstzustände, Agitiertheit
Cimetidin: Sertralin-Clearence sinkt
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Vorsichtsmaßnahmen
Bis zum Erreichen der vollen Wirkung vergehen 2-4 Wochen
Bei Patienten mit Leberinsuffizienz muss die Dosis angepasst werden.
Sertralin nicht gemeinsam mit Alkohol einnehmen.
Es liegen keine Erfahrungen über eine gleichzeitig durchgeführte Elektrokrampftherapie vor.
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Pharmakokinetik
Proteinbindung: 98%
maximale Plasmakonzentration nach ca. 4-8,5h
mittlere Halbwertszeit: 22-36h
Nach Metabolisierung in der Leber erfolgt die Ausscheidung zu gleichen Teilen renal und über die Faeces.
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Allgemeine Beurteilung
SSRI haben die trizyklischen Antidepressiva abgelöst, da sie keine anticholinergen Nebenwirkungen haben und auch keine Gewichtszunahme bewirken. In schweren Fällen ist die antidepressive Wirkung nicht ausreichend.
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