TETRAZEPAM
Index
Wirkmechanismus Handelsnamen Anwendungsarten
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung Strukturformel
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Strukturformel 
Tetrazepam
 
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Wirkmechanismus
Terazepam gehört zu den Benzodiazepinen und hat ausgeprägte muskelrelaxierende, anxiolytische, antikonvulsive und gering sedierende Wirkung. Als zentral angreifendes Muskelrelaxans, das die präsynaptische Hemmung verstärkt, beeinflußt es nicht die periphere neuromuskuläre Erregungsübertragung.
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Handelsnamen
Österreich Myolastan
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Anwendungsarten
nicht invasiv:
- oral (Filmtabletten)
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Indikationen
- Halswirbelsäulensyndrom, Schulter-Arm-Syndrom, Lumbago, Ischialgie
- "Muskelrheumatismus", Myalgien, funktionelle Myogelosen
- Verspannungen
- nächtliche Wadenkrämpfe
- spastische Syndrome
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Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Benzodiazepinen oder Hilfsstoff
- Benzodiazepin-, Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholmißbrauch
- Myasthenia gravis
- akute Vergiftungen (Alkohol, zentral dämpfende Medikamente, Schlaf- oder Schmerzmittel)
- Schwangerschaft und Stillperiode
- Kinder unter einem Jahr

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Dosierung
Standarddosierung
Erwachsene
Kinder
initial: 50 mg; Steigerung bis zur gewünschten Wirkung
Tagesmaximaldosis: 50-200 mg
ab dem Alter von einem Jahr 4 mg/kg/KG und Tag

je nach Art und Schwere der Erkrankung und individueller Reaktionslage des Patienten
Behandlungsdauer: drei Monate
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Nebenwirkungen
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, Müdigkeit, verlangsamtes Reaktionsvermögen
ZNS: Schwindel, Koordinations- und Artikulationsstörungen, Aggressivität, Schlafstörungen,
Kopfschmerzen, Myalgien, Halluzinationen, Krämpfe
Magen: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Obstipation, Mundtrockenheit, Speichelfluß
Nieren und Blase: Polydipsie, Miktions- und Menstruationsbeschwerden
Haut: Hautausschläge, Angioödem
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Interaktionen
sedierende Medikamente
(Opiate, Barbiturate, Antidepressiva, Tranquilizer, Neuroleptika, Clonidin): sedierende Wirkung wird verstärkt
Alkohol: sedierende Wirkung wird verstärkt
Muskelrelaxantien, Analgetika, Lachgas: Wirkungsverstärkung
Cisaprid: raschere Resorption von Tetrazepam
Clozapin: Risiko für Atem- und Kreislaufversagen steigt
Medikamente, die die Monooxygenase beeinflussen (Cimetidin): sedierende Wirkung wird verstärkt und verlängert
Prostigmin: Wirkungsverstärkung von Tetrazepam
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Vorsichtsmaßnahmen
Abhängigkeitspotenzial (abhängig von Dauer der Anwendung, Dosis, Kombinationen, )
Nach längerer Anwendung sollte Tetrazepam ausgeschlichen werden.
Bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionseinschränkung, hirnorganischen Veränderungen, spinaler oder zerebellärer Ataxie sowie Kreislauf- oder Ateminsuffizienz ist Vorsicht geboten.
Tetrazepam beeinflußt das Reaktionsvermögen.
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Pharmakokinetik
Nach oraler Gabe wird Tetrazepam vollständig resorbiert.
Nach wiederholter Einnahme im 12h- Intervall erreicht man "steady-state"-Konzentration nach etwa vier Tagen.
Proteinbindung:94%
maximale Plasmakonzentration nach ca. 1-2h
Eliminationshalbwertszeit: 25h
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Allgemeine Beurteilung
Tetrazepam ist eine gute Alternative bei Schmerzen durch Muskelkontraktionen.
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