Zoledronsäure greift wie alle Bisphosphonate direkt in den Knochenstoffwechsel ein.
Sie bindet direkt an die Oberfläche von Hydroxylapatitkristallen und hemmt die Osteoklastenaktivität. Dadurch kommt es zu einer Verminderung des Knochenabbaus und zu einer Senkung der Serumkalziumkonzentration.
invasiv:
- Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
- tumorinduzierte Hyperkalzämie
- osteolytisch bedingte Knochenschmerzen
- Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff
- schwere Niereninsuffizienz
- Schwangerschaft und Stillperiode
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, in hoher Dosierung abnorme Petrosierungen,
Erhöhung der Körpertemperatur, grippeähnliche Symptome, Gelenks- und Muskelschmerzen
ZNS: Nausea, Müdigkeit, Verwirrung, Durst
Herz und Kreislauf: Bradykardie
Magen-Darm-Trakt: Emesis, Dyspepsie, Diarrhoe
Nieren und Blase: Nierenversagen bei zu schneller Infusion
Blut: Hypokalzämie, Hypomagnesi- und Hypophosphatämie, Panzytopenie,
Haut: Hautausschläge, Juckreiz, lokale Reaktion an der Einstichszelle
Aminoglycoside: Hypocalcämiegefahr ↑
Bisphosphonate müssen langsam infundiert werden (Nierenversagen)
Vor und nach der Behandlung muß eine ausreichende Hydratation gewährleistet sein.
Nicht bei frischen Frakturen anwenden.
regelmäßig Nierenfunktion sowie Kalzium-, Phosphat- und Magnesiumspiegel kontrollieren
bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist eine Hyperhydratation zu vermeiden
Standardtherapie bei Schmerzen mit Knochenabbau