ZOLEDRONSäURE
Index
Wirkmechanismus Handelsnamen Anwendungsarten
Indikationen Dosierung Kontraindikationen
Nebenwirkungen Interaktionen Vorsichtsmaßnahmen
Pharmakokinetik Allgemeine Beurteilung  
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Wirkmechanismus
Zoledronsäure greift wie alle Bisphosphonate direkt in den Knochenstoffwechsel ein.
Sie bindet direkt an die Oberfläche von Hydroxylapatitkristallen und hemmt die Osteoklastenaktivität. Dadurch kommt es zu einer Verminderung des Knochenabbaus und zu einer Senkung der Serumkalziumkonzentration.
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Handelsnamen
Österreich Zometa
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Anwendungsarten
invasiv:
- Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung
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Indikationen
- tumorinduzierte Hyperkalzämie
- osteolytisch bedingte Knochenschmerzen
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Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff
- schwere Niereninsuffizienz
- Schwangerschaft und Stillperiode

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Dosierung
Standarddosierung

4 mg in 50 ml physiolog. NaCl- oder 5%iger Glucoselösung über 15 min i.v.
(bei albuminkorrigiertem Serum-Ca-Spiegel >12 mg/dl)
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Nebenwirkungen
Allgemein: allergische Reaktionen jeder Art, in hoher Dosierung abnorme Petrosierungen,
Erhöhung der Körpertemperatur, grippeähnliche Symptome, Gelenks- und Muskelschmerzen
ZNS: Nausea, Müdigkeit, Verwirrung, Durst
Herz und Kreislauf: Bradykardie
Magen-Darm-Trakt: Emesis, Dyspepsie, Diarrhoe
Nieren und Blase: Nierenversagen bei zu schneller Infusion
Blut: Hypokalzämie, Hypomagnesi- und Hypophosphatämie, Panzytopenie,
Haut: Hautausschläge, Juckreiz, lokale Reaktion an der Einstichszelle
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Interaktionen
Aminoglycoside: Hypocalcämiegefahr ↑
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Vorsichtsmaßnahmen
Bisphosphonate müssen langsam infundiert werden (Nierenversagen)
Vor und nach der Behandlung muß eine ausreichende Hydratation gewährleistet sein.
Nicht bei frischen Frakturen anwenden.
regelmäßig Nierenfunktion sowie Kalzium-, Phosphat- und Magnesiumspiegel kontrollieren
bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist eine Hyperhydratation zu vermeiden
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Pharmakokinetik
Zoledronsäure wird nicht metabolisiert und innerhalb von 24h werden zwischen 26 und 62% der Dosis unverändert über die Nieren ausgeschieden. Der Rest bleibt im Knochen. Von dort gelangt Zoledronsäure nur langsam zurück in den Kreislauf und wird ausgeschieden.
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Allgemeine Beurteilung
Standardtherapie bei Schmerzen mit Knochenabbau
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